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Auch für Uwe: Tria-Is-Back! – 8. SiegburgTria Jedermann-Sprint (0,4/20/5)

Triathlon is BACK – so das Motto des diesjährigen Siegburg-Triathlon. Was sofort auffällt, die niedrige Anzahl bisheriger Veranstaltungen, was allein daran liegt, dass das Event nur alle 2 Jahre stattfindet. Dafür ist er aber bestens organisiert.
Es war nicht so einfach, in diesem Jahr ein Triathlon-Event in Hessen oder Umgebung zu finden. Viele Veranstalter waren (verständlicherweise) sehr zurückhaltend oder hatten einfach nicht den Drive, ein aufwändiges Hygienekonzept zu erstellen – auch verständlich bei nahezu 100% Ehrenamt.

Eine erste Mail-Anfrage, weil ausgebucht auf der Homepage, war allerdings positiv, da von der Stadt die Genehmigung für eine erweiterte Starterzahl bei entsprechender Coronalage in Aussicht gestellt wurde. So hat Uwe auch im Urlaub immer den Posteingang im Auge behalten und musste sich dann Mitte Juli schnell zur Anmeldung entscheiden. Aber ein Sprint geht doch wohl immer – auch mit bis dahin 0 km auf dem (Renn-)Rad.

Die Anreise nach Siegburg schien auf den 1. Blick auch etwas kompliziert, da in der WG der Tochter in Bonn gerade kein Platz für eine Übernachtung frei war. Also hat Uwe kurzentschlossen alles Notwendige in den CamperVan geschmissen und sich noch am Samstagabend ans Schwimmbad in Siegburg gestellt – Übernachtung in Poolposition sozusagen. Der Rest war dann einfach und schön – Anmeldung, Toiletten, Start, Wetter – alles kurze Wege. Einzig die 4 Stunden Wartezeit zwischen Anmeldung und Start waren etwas zäh. Das Uwe als „Gaststarter“ sehr weit hinten beim Jagdstart (ein Schwimmer alle 15 Sek.) eingereiht wurde, war so ziemlich das einzige Manko, aber nicht beeinflussbar.
Mal abgesehen davon, dass nach 2 Jahren ohne Wettkampf nicht alles perfekt lief -Schwimmbrille schon vor dem Schwimmen innen nass, Reißverschluss nicht komplett geschlossen, Kette auf dem Weg zum Radstart runter gesprungen (Déjà-vus zu Kallmünz) und dann noch Nasenbluten beim Laufen, war es doch ein geiler Wettkampf. War man im Wasser und auf der Radstrecke noch relativ allein unterwegs (keine Chance zum Windschatteln), wurde es auf der anspruchsvollen und kupierten 3-Runden-Laufstrecke um den Michaelsberg dann doch belebter. Obwohl dann schon wesentlich wärmer, konnte Uwe seine Stärken ausspielen und seine Konkurrenten in der AK auf Distanz halten bzw. überholen. #

Fazit: Wenn man etwas älter wird, braucht’s halt nur eine Stunde, um sich mal so richtig kaputt zu machen! Zur Erinnerung an diese schöne Veranstaltung gab’s eine Holzmedaille und schöne Fotos (auch hier geteilt).

Ergebnis: 76.Ges, 2.AK U.Martin (TreeTops Neuenhain)    1:08:10h

Verfasser: Uwe Martin